Teverun Fighter Mini Pro im Test: 72,5 km und starke Bergleistung

Titelbild zum Teverun-Fighter-Mini-Pro-eKFV-Unboxing von Survival Masters

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit KI auf Grundlage unserer eigenen Testvideos erstellt und überarbeitet. Die eingebetteten Videos dokumentieren die Fahrten und Eindrücke von Survival Masters.

72,5 km Reichweite bei ungefähr 90 kg Fahrergewicht: Dieses Ergebnis steht am Ende unserer langen Testfahrt mit dem Teverun Fighter Mini Pro eKFV. Unterwegs gefallen uns besonders Federung, Reifen und der bis weit zum Fahrtende kräftige Antrieb. Ganz problemlos verläuft der Test aber nicht.

In diesem Bericht führen wir sieben Videos von April bis August 2025 zusammen: Unboxing, Fahrtest, Einstellungen, zwei unterschiedliche Bergtests, eine Fahrt mit verändertem Setup und den abschließenden Reichweitentest. Wenn euch vor allem die Distanz interessiert, springt direkt zu Testbedingungen und Reichweitenergebnis.

Werbung / Transparenz: Den getesteten Scooter haben wir kostenlos erhalten; das erwähnen wir im Reichweitenvideo. Der mit * gekennzeichnete Link stammt aus unseren Partnerhinweisen. Bei einer entsprechend zugeordneten Bestellung können wir eine Provision erhalten. Dieser Beitrag verweist außerdem auf unseren eigenen Skin-Shop.

Unser Testfazit auf einen Blick

  • Reichweite: 72,5 km laut Schlussauswertung der GPS-Aufzeichnung; überwiegend in individuell angepasster Stufe 2 mit Dualmotor.
  • Komfort: sehr angenehmes Fahrwerk, breite Reifen und ein ruhiges Fahrgefühl auf unterschiedlichen Wegen.
  • Bergleistung: kräftiges Anfahren und im Doppelbaum-Test rund 22 km/h laut Display auch am steilen Schlussstück.
  • Anpassbarkeit: separat einstellbare Fahrstufen und Motorauswahl über App beziehungsweise Display.
  • Kritik: zunächst abweichende Geschwindigkeitsanzeige, unklare Akkuanzeige und ein kurzer Antriebsaussetzer während der Reichweitenfahrt.
  • Modellbezug: getestet wurde die 2025er-Pro-Ausführung mit dem im Video als 25 Ah bezeichneten 52-V-Akku.

Welche Fighter-Mini-Version haben wir getestet?

Im Unboxing vom 8. April 2025 stellen wir den Fighter Mini Pro eKFV mit zwei Bosch-Motoren vor. Den Akku bezeichnen wir dort als 52 V und 25 Ah; im anschließenden Fahrtest fällt ergänzend die Angabe 24,5 Ah. Zur eindeutigen Zuordnung nennen wir ihn hier die damalige 25-Ah-Ausführung. Die ebenfalls erwähnte Eco-Version ist ein anderes Modell und erhält aus diesen Videos kein eigenes Reichweitenergebnis.

Achtung beim Modellvergleich: Die heute unter demselben Namen erreichbare deutsche Produktseite beschreibt inzwischen einen 52-V-/30,8-Ah-Akku und ein 6-A-Ladegerät. Unser Unboxing zeigt dagegen ein 5-A-Ladegerät. Die gemessenen 72,5 km dürfen deshalb nicht als Testergebnis der neueren Akkuausführung gelesen werden. Quelle zum aktuellen Seitenstand: Teverun Deutschland: Fighter Mini Pro eKFV.

Unboxing: der erste Unterschied steckt in der Motorauswahl

Beim ersten Losfahren sind wir zunächst weniger beeindruckt als erwartet. Dann stellen wir fest, dass nur der Frontmotor aktiviert ist. Mit zugeschaltetem zweiten Motor ändert sich der Eindruck deutlich. Dieser Moment erklärt gut, warum sich zwei scheinbar gleiche Fighter Mini im direkten Vergleich unterschiedlich anfühlen können.

Besonders gefallen uns Verarbeitung, hydraulische Bremsen und die Federung. Die breiten 10×3-Zoll-Reifen passen für uns gut zum kompakten Aufbau. Blinker vorn und hinten sowie die NFC-Entsperrung gehören ebenfalls zu den gezeigten Ausstattungsmerkmalen. Der im Video verwendete Zeigefingergasgriff bleibt Geschmackssache.

Das mitgelieferte 5-A-Ladegerät begrüßen wir ausdrücklich. Eine vollständige Ladezeitmessung ist das Unboxing allerdings nicht. Auch die sehr optimistischen Reichweitenerwartungen aus diesem ersten Video sind noch keine Testergebnisse.

Teverun Fighter Mini Pro eKFV: Unboxing und erster Eindruck direkt auf YouTube ansehen

Fahrtest: viel Komfort, aber zunächst eine Tachoabweichung

Im Video vom 9. April fahren wir zunächst zusammen mit dem Segway GT3 D und später mit dem Trittbrett Fritz. Der Fighter Mini wirkt auf uns kräftig, wendig und besonders komfortabel. Auf unruhigem Untergrund arbeitet die Federung spürbar, während die Trittfläche vergleichsweise ruhig bleibt.

Auch bei einem angezeigten Akkustand um 26 Prozent zeigt unser Exemplar am Ende der Ausfahrt noch kräftigen Vortrieb am kleineren Anstieg. Die nebeneinander gefahrenen Starts sind anschaulich, aber keine standardisierte Rangliste: Fahrergewichte, Akkustände und Fahrzeuge unterscheiden sich. Aus dem Eindruck machen wir daher keine allgemeine Behauptung, er sei der stärkste E-Scooter auf dem Markt.

Ein konkreter Kritikpunkt ist die Geschwindigkeit: Im ersten Fahrtest sehen wir 22 km/h auf dem Tacho, während wir per GPS ungefähr 20 km/h feststellen. Wir melden das während der Aufnahme an Teverun und erhalten einen Vorschlag zur gemeinsamen Überprüfung. Das dokumentiert unsere damalige Kommunikation, aber noch keine abgeschlossene Fehlerbehebung und keine allgemeine Servicegarantie.

Auch die Ergonomie sollte zur Person passen. Den niedriger wirkenden Lenker und den Gasgriff sprechen wir mehrfach an. Vor einer Kaufentscheidung lohnt sich deshalb gerade bei großen Fahrern eine Prüfung von Griffhöhe, Standposition und Bedienung.

Teverun Fighter Mini Pro: Fahrtest, Komfort und Tachoabweichung direkt auf YouTube ansehen

Fahrstufen einstellen: entscheidend für einen fairen Vergleich

Das Video vom 13. April zeigt, wie unterschiedlich sich der Scooter nach Veränderungen seiner Fahrstufen verhält. Vorder- und Hintermotor lassen sich separat auswählen; auch die Leistungsabgabe der einzelnen Stufen ist anpassbar. Zusätzlich wird ein intelligenter Modus vorgestellt, der die Motornutzung bedarfsgerecht regeln soll.

Für die Einordnung unserer Tests ist entscheidend: „Stufe 2“ oder „Stufe 3“ beschreibt hier nicht automatisch eine für alle Fahrzeuge identische Werkseinstellung. Im Video verändern wir die Parameter bewusst. Die besonders kräftigen Starts dieses Abschnitts und der spätere Reichweitentest mit gemäßigterer Abstimmung beantworten deshalb unterschiedliche Fragen.

Die dort erwähnten 97 km stammen aus einer Nachricht eines Zuschauers. Sie sind keine von uns selbst nachgeprüfte Messung. Unser eigenes Ergebnis folgt weiter unten.

Teverun Fighter Mini Pro: Fahrstufen und Motorauswahl im Test direkt auf YouTube ansehen

Waldanstiege: Traktion und Dosierung zählen

Im Video vom 2. Mai fahren wir zwei anspruchsvolle Waldanstiege mit Wurzeln und losem Untergrund. Der Fighter Mini kommt in unseren Versuchen deutlich weiter als der begleitende GT3 D. Beim ersten Abschnitt setzen Hindernisse und der nötige Anrollstart praktische Grenzen; am zweiten bewältigt der Teverun die Auffahrt.

Die Kraft ist dort nicht das einzige Thema. Bei zu viel Gas drehen die Räder auf dem losen Boden durch. Wir fahren deshalb mit dosiertem Gas und suchen eine brauchbare Linie. Das zeigt sowohl den starken Antrieb als auch die Grenzen der verfügbaren Haftung.

Die Steigungen werden in diesem Video nicht vermessen. Aussagen wie „eine Wand hochfahren“ sind unsere Begeisterung im Moment, keine technische Steigungsangabe. Ebenso wenig belegt der Versuch, dass jedes vergleichbare Gelände problemlos befahrbar wäre.

Teverun Fighter Mini Pro gegen Segway GT3 D: Waldanstiege direkt auf YouTube ansehen

Doppelbaum: stark auch am steilen Schlussstück

Im am 9. Mai veröffentlichten Doppelbaum-Test bezeichnen wir das Fahrzeug ausdrücklich als nicht getunt. Der Fighter Mini beschleunigt am steilen Schlussstück rasch wieder bis zur angezeigten Höchstgeschwindigkeit von 22 km/h. Das seht ihr ab 4:07 beim ersten Durchgang und ab 11:33 beim zweiten Durchgang.

Vor der zweiten Auffahrt nennen wir 86 Prozent Akku. Auch das erneute Anfahren direkt am Hang gelingt kräftig. Eine exakte Rekordzeit oder GPS-Geschwindigkeit leiten wir daraus nicht ab: Im Video diskutieren wir selbst verbleibende Tachoabweichungen, unterschiedlich gefahrene Kurven und nicht vollständig reproduzierbare Bedingungen.

Unser belastbarer Eindruck ist die sehr gute Bergleistung des getesteten Scooters. Der GT3 verliert bei den wiederholten Auffahrten deutlich Tempo. Eine vermutete thermische Ursache wird im Gespräch genannt, aber nicht durch eine gesonderte Temperaturdiagnose belegt.

Teverun Fighter Mini Pro: Doppelbaum-Steigungstest direkt auf YouTube ansehen

Zusatzvideo: Fahrt mit verändertem Setup

Das Video vom 17. Mai zeigt ausdrücklich eine modifizierte Konfiguration. Es gehört zur Reihe, wird hier aber getrennt vom Testzustand der vorherigen Bergfahrt eingeordnet. Die Geschwindigkeitsanzeige stimmt in diesem Versuch nicht mehr mit dem tatsächlichen Tempo überein, und eine GPS-Aufzeichnung wird nicht durchgeführt.

Die im Gespräch genannten Geschwindigkeiten sind deshalb Schätzungen. Sie taugen weder als gemessene Höchstgeschwindigkeit noch als Leistungsangabe für den serienmäßigen Fighter Mini Pro eKFV. Das Video dokumentiert vor allem den sehr kräftigen Antrieb nach der Veränderung.

Teverun Fighter Mini Pro: zusätzliche Fahrt mit modifiziertem Setup direkt auf YouTube ansehen

Reichweitentest: 72,5 km mit etwa 90 kg Fahrergewicht

Der am 17. August veröffentlichte Reichweitentest liefert schließlich das Ergebnis, das im Unboxing noch offen war. Im Schlussfazit nennen wir 72,5 km in 3 Stunden und 37 Minuten. Die Distanz stammt aus der GPS-Auswertung; die Kilometeranzeige des Scooters weicht davon ab. Das Ergebnis findet ihr ab 29:10 im Reichweitenvideo.

So sind wir gefahren

  • Fahrzeug: die damalige Fighter-Mini-Pro-Ausführung mit 52 V und als 25 Ah bezeichnetem Akku.
  • Fahrer: ungefähr 90 kg.
  • Start: vollständig geladen losgefahren; bei Beginn der Erläuterung bereits etwa 1 km zurückgelegt und 98 Prozent angezeigt. Die Anfahrt wird mitgerechnet.
  • Einstellung: überwiegend individuell angepasste Stufe 2 mit Dualmotor; kurze Demonstrationen der stärkeren Stufe 3.
  • Tempo: auf geeigneten Abschnitten ungefähr 22 km/h; im späteren GPS-Abgleich etwa 21,5–22,5 km/h.
  • Strecke: Radwege, Ortsverkehr, Feld- und Waldwege, weicher Untergrund sowie Steigungen und Gefälle; zum Ende wiederholte Fahrten auf einer Straße.
  • Wetter: warmer Sommertag, Fahrt bis in die Dunkelheit; keine zuverlässig bezifferte Außentemperatur dokumentiert.

Im Video erklären wir, dass die Reichweitenfahrt nicht mit dem zuvor gezeigten Tuning-Setup erfolgt. Die Fahrstufe ist dennoch individuell angepasst, und die Anzeige wurde zuvor mit GPS abgeglichen. Ein unveränderter Standardmodus oder eine reine Singlemotor-Sparfahrt ist dieser Test somit nicht.

Was unterwegs auffällt

Der Komfort bleibt über die lange Strecke eine Stärke. Auf weichen Wegen sinkt die Restanzeige schneller als auf gleichmäßigen Radwegen. Nach einer schnellen Abfahrt tritt allerdings ein kurzer Antriebsaussetzer beziehungsweise eine verzögerte Leistungsannahme auf. Wir lassen die Szene ausdrücklich im Video; ihr findet sie ab 13:58. Die Ursache wird nicht abschließend geklärt.

Außerdem berichten wir von einer früheren Fahrt, bei der nach ungefähr 40 km Schluss war. Die im Video vermutete Erklärung über den Akku ist keine gesicherte Diagnose. Das dort beschriebene vollständige Entladen übernehmen wir nicht als Reparaturempfehlung.

Die letzten Kilometer und die Akkuanzeige

Mit angezeigten neun Prozent erreicht der Scooter auf der gefahrenen Strecke noch ungefähr 22 km/h. Selbst bei null Prozent fährt er zunächst weiter, später erscheinen Warnmeldungen und die Leistung bricht ein. Die Prozentanzeige ist hier also kein verlässlicher Countdown bis zum Stillstand.

Die 72,5 km beschreiben den Test bis weit an die Entladegrenze. Für eine geplante Alltagstour sollte deshalb eine Reserve bleiben. Eine 100-km-Fahrt oder die Reichweite mit anderen Einstellungen haben wir mit dieser Aufzeichnung nicht nachgewiesen.

Teverun Fighter Mini Pro: Reichweitentest mit 72,5 km Ergebnis direkt auf YouTube ansehen

Partnerlink, Modellstand und Rabattcodes

Fighter Mini Pro eKFV: Produktseite aus unseren Videobeschreibungen ansehen *

Bei unserer Prüfung am 6. September 2026 führt der Link zur deutschen Teverun-Produktseite. Dort steht „Verkauf beendet“ beziehungsweise „Nicht vorrätig“, zugleich werden die oben genannten neueren Akkudaten beschrieben. Prüft deshalb Verfügbarkeit und genaue Ausführung, bevor ihr ein Angebot mit unserem Test vergleicht.

Zum Rabattcode: In den Beschreibungen finden sich SM15 und SM39, im älteren gesprochenen Teil auch „Survival Masters 39“. Im jüngsten Video sagen wir ab 30:11 ausdrücklich, dass kein Rabattcode mehr verfügbar ist. Wir können daher aktuell keinen dieser Codes als gültig bestätigen und versprechen keinen festen Rabatt.

Unser Gesamtfazit nach sieben Videos

Der getestete Fighter Mini Pro verbindet einen kräftigen Dualmotor-Antrieb mit sehr angenehmem Fahrkomfort. Besonders die Bergfahrten und die 72,5 km lange Ausfahrt haben uns überzeugt. Die einstellbaren Fahrstufen sind ein echter Vorteil, machen direkte Vergleiche zwischen verschiedenen Setups aber anspruchsvoller.

Tachoabweichung, Akkuanzeige und der kurze Aussetzer gehören genauso zum Ergebnis wie unsere Begeisterung für die Federung. Wer diese Modellgeneration sucht, bekommt mit der Reihe konkrete Fahreindrücke statt einer Kaufentscheidung allein anhand von Watt- und Kilometerangaben.

Für einen individuellen Look findet ihr in unserer Skin-Auswahl nach Scooter-Modell die aktuell angebotenen Designs. Wählt euren genauen Scooter-Typ; daraus ergibt sich keine pauschale Passform für jede Fighter-Mini-Variante.