Segway Ninebot MAX G3 im Test: Alltag, Offroad und Steigungen

Titelbild zum Segway-Ninebot-MAX-G3-Unboxing von Survival Masters

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit KI auf Grundlage unserer eigenen Testvideos erstellt und überarbeitet. Die eingebetteten Videos dokumentieren die Fahrten und Eindrücke von Survival Masters.

Der Segway Ninebot MAX G3 hat uns im Test nicht durchgehend dieselbe Seite gezeigt. Beim Auspacken überzeugen uns Design und Display. Auf der Straße und im Wald stört uns die träge Gasannahme bei niedrigem Tempo. Beim späteren Steigungstest am Doppelbaum fährt er dagegen so kräftig, dass wir unsere zunächst skeptische Einschätzung zur Bergleistung deutlich ergänzen müssen.

Hier führen wir unsere vier Videos vom 10., 11. und 15. April sowie vom 7. Mai 2025 zusammen. In den Videos sagen wir meist „G3 Max“; Segway nennt das Modell offiziell „MAX G3“, die deutsche Ausführung „MAX G3 D“.

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Ninebot MAX G3: unser Fazit auf einen Blick

  • Sehr gutes Display: auch bei Sonne gut ablesbar, mit Akku-Prozentanzeige, Uhr und Fahrdaten.
  • Angenehmes Fahrgefühl: stabil, ordentlich gefedert und bei unseren Fahrten auffällig geräuscharm.
  • Starke Bergfahrt: beim späteren Doppelbaum-Test etwa 19–20 km/h am steilen Schlussstück laut unseren Videoangaben.
  • Kritik am Ansprechen: bei langsamem Rollen fehlt uns in den frühen Tests der unmittelbare Durchzug.
  • Bremsen: die Einstellung an unserem Exemplar überzeugt uns bei der Auslieferung nicht.
  • Reichweite: diese vier Videos enthalten keinen vollständigen Reichweitentest von voll bis leer.

Unboxing: gute Verarbeitung und ein überzeugendes Display

Der MAX G3 wirkt für uns zurückhaltender als der ZT3 Pro und kompakter als der große GT3 D. Besonders gelungen finden wir die Integration des TFT-Displays in den Lenker. Die Anzeigen lassen sich beim ersten Ausprobieren auch unter direkter Sonneneinstrahlung gut erkennen. Im späteren Straßentest loben wir das erneut: Gerade die gut sichtbare Akku-Prozentanzeige ist unterwegs praktisch.

Auch der Gasgriff gefällt uns von der Handhabung her. Er lässt sich mit dem Daumen oder durch Drehen bedienen. Dieses Lob für den Griff bedeutet allerdings nicht, dass uns auch die anschließende Leistungsentfaltung überzeugt – dazu kommen wir gleich.

Beim Laden ist das integrierte Ladegerät ein Pluspunkt: Für den normalen Anschluss braucht es nur das passende Kabel. Den zusätzlichen Anschluss für ein separates Ladegerät beziehungsweise einen Zusatzakku entdecken wir ebenfalls im Unboxing. Eine vollständige Ladung messen wir in diesen Videos nicht.

Die ersten kurzen Runden vermitteln uns ein stabiles, angenehm gefedertes Fahrgefühl. Das Frontlicht fällt dabei durch seine Helligkeit auf. Einen Nachtfahrtest mit gemessener Ausleuchtung enthält das Video nicht.

Ninebot MAX G3: Unboxing und erster Eindruck direkt auf YouTube ansehen

Straßentest: warum uns die Gasannahme stört

Im zweiten Video fahren wir den MAX G3 zusammen mit dem ZT3 Pro. Beim erneuten Beschleunigen aus langsamem Rollen reagiert der G3 für unseren Geschmack zu verhalten. Besonders um etwa 5 km/h dauert es spürbar, bis kräftiger Vortrieb kommt. Ab ungefähr 15 km/h zieht er deutlich entschlossener weiter. Das zeigen und besprechen wir ab 8:36 im Straßentest.

Das ist für uns mehr als eine Frage der höchsten Wattzahl auf dem Karton. Im Alltag zählt auch, wie direkt der Scooter auf den Gasgriff reagiert. Der ZT3 fühlt sich in dieser Situation für uns lebendiger an. Unsere nebeneinander gefahrenen Starts sind allerdings keine standardisierte Beschleunigungsmessung: Fahrergewichte und Akkustände unterscheiden sich, auch wenn wir die Fahrzeuge zwischendurch tauschen.

Boost: kräftig, aber im damaligen Test umständlich

Mit aktivem Boost beschleunigt der G3 sichtbar kräftiger. Uns stören jedoch die Wartezeit beim Aktivieren und die wenig intuitive Verfügbarkeit. In verschiedenen Situationen endet der Boost schnell oder lässt sich vorübergehend nicht einschalten. Am Waldanstieg hält er wiederum länger durch. Deshalb beschreiben wir ihn nicht pauschal als Funktion, die immer nach zwei Sekunden endet.

Diese Beobachtungen beziehen sich auf unsere Fahrzeuge und den Softwarestand im Frühjahr 2025. Eine bestimmte Firmware-Version dokumentieren die Videos nicht. Daraus lässt sich weder ableiten, dass spätere Versionen identisch reagieren, noch dass ein zwischenzeitliches Update unsere Kritik bereits behoben hätte.

Bremsen: unser Exemplar braucht Aufmerksamkeit

Schon beim Auspacken empfinden wir die Bremswirkung als zu schwach. Im anschließenden Straßentest lässt sich der Hebel weit ziehen, ohne dass uns das Ergebnis überzeugt. Wir kritisieren ausdrücklich die Einstellung unseres gelieferten Scooters. Einen Bremsweg in Metern messen wir dabei nicht; ein nicht blockierendes Rad allein wäre auch kein ausreichender Nachweis für eine schlechte Bremse.

Unser praktischer Punkt bleibt: Vor der ersten Fahrt sollte die Bremsfunktion passen. Wer eine unzureichende Wirkung feststellt und sich die Einstellung nicht zutraut, lässt sie fachgerecht prüfen.

Ninebot MAX G3: Straßentest und Vergleich mit dem ZT3 Pro direkt auf YouTube ansehen

Offroad-Test: Komfort gut, Anfahren am Hang schwierig

Im dritten Video geht es über Waldwege und einen unbefestigten Anstieg. Der MAX G3 fährt hier mit Straßenbereifung, der ZT3 mit stärker profilierten Reifen. Der Untergrund fordert beide Fahrzeuge und eignet sich gut, um Grenzen zu spüren. Er ist aber kein neutraler Vergleich sämtlicher Alltagseigenschaften.

Beim Anfahren direkt in der Steigung tut sich der G3 ohne Boost schwer. Im Video nennen wir zu Beginn ungefähr 54 Prozent Akku. Nach mehreren Versuchen und einem etwas anderen Startpunkt kommt er hoch; sobald er Tempo aufgebaut hat, fällt ihm der Anstieg leichter. Mit Boost gelingt derselbe Bereich deutlich kräftiger. Das seht ihr ab 3:58 im Offroad-Video.

Positiv bleibt das Fahrwerk: Auf den gefahrenen Wegen wirkt der G3 komfortabel und deutlich ruhiger als unser dort klappernder ZT3. Wir loben die Verarbeitung und die ausreichend große Trittfläche. Bei sehr langsamem Tempo und in schwierigem Untergrund vermissen wir dagegen weiter das direkte Ansprechen. Eine generelle Offroad-Eignung für beliebiges Gelände leiten wir daraus nicht ab.

Ninebot MAX G3: Offroad-Test und Anfahren am Waldanstieg direkt auf YouTube ansehen

Doppelbaum-Test: hier überrascht uns der MAX G3

Das Video vom 7. Mai ergänzt das Bild wesentlich. Am asphaltierten Doppelbaum-Anstieg zeigt der G3 mit hohem Akkustand eine überzeugende Leistung. Auf großen Teilen der Auffahrt nennen wir etwa 20–22 km/h. Am steileren Schlussstück wird er zunächst langsamer und beschleunigt anschließend wieder bis ungefähr 19–20 km/h.

Die entscheidenden Passagen findet ihr ab 5:05 beim ersten Durchgang und ab 9:09 beim zweiten Durchgang. Das sind im Video genannte beziehungsweise am Display abgelesene Geschwindigkeiten, keine hier separat ausgewertete GPS-Messreihe. Der genaue Steigungsgrad ist in diesen Aufnahmen nicht vermessen.

Wir wiederholen die Auffahrt und probieren den steilen Abschnitt zusätzlich mit Boost. Der G3 zieht dort für uns überraschend stark durch. Eine belastbare Rangliste mit sekundengenauen Vergleichszeiten erstellen wir aus den gesprochenen Einschätzungen nicht. Auch der begleitende ZT3 ist kein unveränderter Serienmaßstab: Im Video wird seine veränderte Konfiguration angesprochen, außerdem verliert er bei den wiederholten Auffahrten deutlich Leistung.

Der positive Bergtest widerlegt unsere frühere Beobachtung beim langsamen Anfahren nicht. Untergrund, Starttempo und Akkustand unterscheiden sich. Für uns zeigt er vor allem: Der G3 kann am Berg erheblich mehr, als die ersten zähen Starts im Wald vermuten ließen.

Ninebot MAX G3: Steigungstest am Doppelbaum direkt auf YouTube ansehen

Reichweite: was wir belegen können – und was offenbleibt

In den Videos kritisieren wir die Restkilometeranzeige, weil sie während der anspruchsvollen Fahrten deutlich schneller sinkt als die tatsächlich gefahrene Strecke wächst. Die frühe Waldfahrt beginnt zudem ohne vorherige vollständige Ladung. Aus diesen kurzen Abschnitten lässt sich keine zuverlässige Gesamtreichweite hochrechnen.

Die im Gespräch genannten rund 40 km sind deshalb eine damalige Einschätzung, kein gemessenes MAX-G3-Reichweitenergebnis. Unsere Kritik an einer optimistischen Anzeige ist nachvollziehbar dokumentiert; eine pauschale Aussage, die Herstellerreichweite sei unter allen Bedingungen unmöglich, wäre damit nicht belegt.

Technische Eckdaten des MAX G3 D

Segway nennt 597 Wh Akkuenergie, 500 W Nenn- und 2.000 W Spitzenleistung, 11-Zoll-Reifen, hydraulische Federung vorn und hinten sowie rund 24,6 kg Gewicht. Die deutsche Serienausführung ist mit 20 km/h angegeben. Für das integrierte Ladegerät werden etwa 3,5 Stunden genannt, mit zusätzlichem kompatiblem DC-Ladegerät rund 2,5 Stunden.

Die Herstellerreichweite beträgt bis zu 75 km bei 20 km/h beziehungsweise 80 km bei 15 km/h. Die beschriebenen Prüfbedingungen umfassen unter anderem 75 ± 5 kg Last, 25 ± 5 °C und eine ebene asphaltierte Strecke. Das unterscheidet sich deutlich von unseren Wald- und Bergfahrten. Quelle: Segway: MAX G3 D, technische Daten und Testbedingungen.

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Unser Gesamtfazit nach vier Videos

Der MAX G3 überzeugt uns durch sein Display, die Verarbeitung und das angenehme Fahrgefühl. Der spätere Doppelbaum-Test zeigt zudem eine Bergleistung, die wir nach den ersten Waldversuchen so nicht erwartet hatten. Die träge Gasannahme bei niedrigem Tempo, die damalige Boost-Bedienung und die Bremseinstellung unseres Exemplars gehören trotzdem zu unserem Erfahrungsbericht.

Wer einen komfortablen Alltagsscooter sucht, findet hier viele überzeugende Eigenschaften. Wer besonders direktes Ansprechen erwartet oder regelmäßig anspruchsvolle Strecken fährt, sollte genau diese Punkte mit dem aktuellen Fahrzeug ausprobieren. Unsere vier Videos helfen dabei, die Stärken und Grenzen anhand konkreter Fahrsituationen einzuschätzen.

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Testergebnisse richtig einordnen

Modellgeneration, Aufnahmedatum und Testbedingungen beeinflussen, was sich aus einem Bericht ableiten lässt. Unser Lesercheck: sechs Fragen zu E-Scooter-Testberichten hilft dir beim Vergleichen.